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FED 4

KURZE GEBRAUCHSANLEITUNG

Diese Gebrauchsanleitung enthält nur eine kurze Beschreibung und die Grundgebrauchs-regeln der Fotokamera ФЭД-4.
Etwaige Unterschiede zwischen der Beschreibung und der Kamera sind infolge tech-nischer Vervollkommung ihrer Konstruktion nicht ausgeschlossen.


Zur Beachtung des Kunden!
Die Mechanismen der Fbtokamera arbeiten in der Regel leicht und- fließend. Abweichungen von der normalen Arbeit' können infolge unrichtigen Ladens der Fotokamera oder bei falschem Um-gang mit ihr auftreten.
Bevor Sie die Kamera in Gebrauch nehmen, ma-chen Sie sich sorgfältig mit der Reihenfolge der Arbeit laut dieser Beschreibung bekannt.
Wenden Sie bei Bekanntmachung mit der Fotokamera und beim Umgang mit ihr keine übermäs-sige Kraft an, da dieses zur Beschädigung der letzteren führen kann.

 

Merken Sie sich:
1. Der Belichtungskopf soil nur bei eingestelltem Verschlußaufzug umgestellt werden.
2. Beim Aufziehen des Verschlußkopfes muß der Aufzughebel bis zu Ende gedrückt werden. Das Drükken auf den Auslöseknopf bei nicht bis zu Ende eingestelltem Verschlußaufzug stört die Blockie-rung. Urn die Blockierung aufs neue einzustellen, muß der Aufzughebel zwei Mai umgedreht werden.
3. Nach Rückspulen des Films, zwecks Wieder-einstellung normaler Arbeit des Verschlußaufzugs, muß man den Aufzughebel auch zwei Mai umdre-hen (für den völligen Aufzug des Verschlusses).
4. Der Aufzughebel darf nicht mit einem Ruck umgedreht werden. Das kann zu Perforierungsris-sen führen und der Film verdirbt.


1.BESCHREIBUNG

 

Die Fotokamera FED-4 ist eine Kleinbildkamera mit Verwendung von 35 mm Normalfilm mit einem Bildformat von 24x36 mm.
Die Fotokamera FED-4 (Abb. 1) wird für die Herstellung mannigfaltiger Arten von Aufnahmen angewandt und kann vollkommen die an sie von breiten Kreisen von Amateuren und Fachleuten gestellten Ansprüche befriedigen.
Das hohe Auflösungsvermögen der Kamera und das Vorhandensein eines mit dem Dioptrieeinstellmechanismus vereinten Entfernungsmessers nach dem Sehvermögen des Fotografierenden gestatten es, einwandfrei Aufnahmen von großem Format zu erhalten.

Abb.1 Fotokamera Fed-4 (Ansicht von vorn):

1— Bildzählerlimbus; 2 — Limbus der Filmtypzeiger; 3 — Anzeigerindex; 4 — Zeiger des Bildzählers; 5 — Steckerbüchse der Blitzkupplung; 6 — Fenster des Belichtungsmessers (Fotoelement mit Begrenzungsgitter); 7 — Einblicköffnung des Entfernungsmessers; S — Klemme; 9 — Eingangsfenster der Bildsucher- und Entfernungsmesservorrichtung; 10 — Auslöseknopf des Selbstauslösers; 11— Selbstauslöserverschlußhebel; 12 — Entfernungsskala; 13 — Ring mit Blendenskala; « — Vordermutter des Objektivs; 15 — Anzeiger der Entfernungs- und Blendenskala; 16 — Schärfentiefenskala; 17 — Mitnehmerring

 

 

Der eingebaute fotoelektrische Belichtungsmesser erleichtert das Fotografieren und gewährleistet das Erhalten von guten Negativen bei unterschiedlichen Lichtbedingungen.
Der Hebel-Verschlußaufzug gestattet es, Aufnahmen in schneller Folge zu machen.
Der weite Bereich der Verschlußzeit, das lichtstarke Objektiv, der Selbstauslöser und die Blitzkupplung erweitern beträchtlich den Anwendungsbereich der Fotokamera und machen sie zu einem unersetzlichen Gefährten bei Ausflügen, während der Erholung, im alltäglichen Leben.
Dank der Leichtigkeit des Ladens und Entladens und der Bequemlichkeit in der Handhabung ist die Kamera FED-4 auch einem unerfahrenen Amateur zugänglich.
Die Fotokamera ist mit einer zweigehäusigen Metallkassette ausgerüstet, die sich bei der Verriegelung des rückwärtigen Deckels öffnet. Es können auch andere genormte Kassettentypen benützt werden.
Die Fotokamera FED-4 ist mit dem Objektiv "Industar-61" ("Industar-61") mit Lanthanoptik ausgerüstet.


Der Aufbau der Kamera erlaubt es, die für Kameras vom Typ "Zorki" ("Sorki") hergestellten Austauschobjektive anzuwenden.
Der vorhandene Anzeiger des Filmtyps befreit den Fotoamateur von der Notwendigkeit, sich den Typ und Empfindlichkeitswert des in .der Kamera eingelegten Films zu merken.
Die Vorrichtung für die Rückführung des Filmes in die Kassette gestattet es, ihn bei gewöhnlicher, nicht zu greller Beleuchtung auszuwechseln.
Im unteren Deckel der Kamera befindet sich eine Stativmutter, mit deren Hilfe die Kamera auf das Stativ gestellt wird.
Das Futteral gestattet es, Aufnahmen sowohl von Hand als auch mittels Stativ zu machen, ohne dabei die Kamera aus dem Futteral zu nehmen.

2. TECHNISCHE DATEN'
Negativgröße, mm......
24x36
Negativmaterial......
35 mm breiter Film
Einlegen des Films in die Kassette ......
1,6 m für 36 Aufnahmer
Rolloverschluß mit Belictuungszeiten .......
1: 1/2 1/4 1/8 1/15 1/30 1/60 1/125 1/250 1/500 S and "B"
Verschlußaufzug.......
mittels Hebel
Objektiv.....
"INDUSTAR-61" in starrer

Bildschärfeneinstellungsbereich.....

von 1 m bis oo (unendlich)
Entfernungsmesser ........
optischer, mit einer 41 mm-Basis, vereint mit einem Bildsucher, Diop-trierung 0±2 Dioptrien
Belichtungsmesser.......
fotoelektrischer, eingrenzlicher mechanischer
Blitzkupplung .......
X-Kontakt (gewährleistei das Kontaktschließen im Moment des vollen Öffnens des Kamera bildfensters)
Gewicht der Fotokamera. g..ca......
..950

Abb. 2. Fotokamera FED-4 (Ansicht von hinten):

1— Belichtungszeitlinibus der Rechenscheibe; 2 — Limbiis der Filmtypzeiger, der Blenden- und Empfindlichkeitsskala; 3 — Filmempfindlichkeitsanzeiger; 4 — Indikatorzeiger; 5 — Nachstellzeiger der Rechenscheibe; 6 — Belichtungszeitknopf; 7 — Schalterbüchse; 8 — Auslöseknopf; 9 - Verschlußaufzughebel; 10 — Rückspulknopf; 11 — Dioptrieeinstellungsring; 12 — Eingangsfenster des Nachstellzeigers; 13 — Belichtungszeitlimbus; 14 — rückwärtiger Deckel
3.KAMERAHANDHABUNG
ÖFFNEN DER FOTOKAMERA
Mittels Drehen der sich auf dem Futteralboden befindenden Mutter ist die die Kamera haltende Stativschraube auszuschrauben. Nach Lösen der Schraube wird die Kamera aus dem Futteral genommen.
Die Verschlußhenkel sind mit dem Fingernagel zu heben und um 180° bis zum Anschlag zu drehen, wie es auf Abb. 3 gezeigt ist.

Abb.3

Abb. 4

Mit beiden Daumen drückend, hat man den rückwärtigen Deckel 14 (s. Abb. 2) so zu verschieben, daß sein Rand aus der Gehäusenut tritt, und dann abzunehmen (Abb. 4).
Die geöffnete Kamera ist auf Abb. 5 gezeigt.
Die Kassette "a" liegt frei im Kameragehäuse und ist leicht am Kopf herauszunehmen.
Die Spule "6" (für das Aufwickeln des Filmes) ist auf einer Federbüchse aufgesetzt und kann beim Kopf nur mit einiger Anstrengung abgenommen werden.

Abb. 5

Das Schließen der Kamera erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.

 

4.KASSETTE DER KAMERA UND EINLEGEN DES FILMES

Abb.6

Abb. 7

Abb. 8

Abb.9

Seitenausschnitte sich decken. In dieser Lage kann die Hülse aus der Fassung genommen werden (Abb. 6).
Nachdem man die Spule anfaßt, wie es auf Abb. 7 gezeigt ist, ist das Filmende in den Spulenschlitz einzulegen und der Film leicht zurückzuziehen. Der Film hat in der Spule verläßlich festzu-, sitzen.
Der Film ist dicht aufzuwickeln (mit der lichtempfindlichen Seite zur Spulenachse).
Die Filmspule ist in die Hülse so einzulegen,, daß der Spulenkopf aus der Bodenöffnung heraustritt (Abb. 8).Die Hülse samt Spule ist in die Fassung zu stellen; die Kassette wird geschlossen, indem man die Hülse gegen Uhrzeigersinn dreht (dabei hat man die Kassette mit dem Kopf nach rechts zu halten), bis der Verschluß einklinkt (Abb. 9).

5. LADEN DER KAMERA

 

 

Abb. 10

Abb. 11

Das Laden der Kamera ist bei gewöhnlicher, nicht sehr heller Beleuchtung auf folgende Weise durchzuführen:die Kamera wird geöffnet und die Aufwickelspule herausgenommen. Das freie Filmende wird aus der Kassette um nicht mehr als 10 cm herausgezogen und an der unter der Feder liegenden Aufwickelspule befestigt (Abb. 10).
Die Kassette wird in die Fotokamera sc eingelegt, daß die Nut des Kassettenuntersatzes auf den die Kassette in der Kamera fixierenden Stift aufgesetzt werden kann.
Die Aufwickelspule wird auf die Büchse aufgesetzt, dabei muß der Film so eingelegt werden, daßdie Zähne der Antriebsrolle in die Perforationslöcher des Films eingreifen.
Die Kamera wird geschlossen. Durch die Drehung des Verschlusses öffnet sich automatisch die Kassette und läßt auf dfese Weise den Film frei durch ihren Schlitz gehen, ohne auf ihm Kratzer zu verursachen.
Für den Vorschub des unbelichteten Films zum Bildfenster ist der Verschluß zwei Mal aufzuziehen, dabei ist nach jedmaligem Aufziehen auf den Auslöseknopf 8 zu drücken (s. Abb. 2).Den Aufzughebel bis zu Ende drücken. Dabei keine fühlbare Kraft anwenden.
Vor Verschlußaufzug hat man die Lage der Auslöserbüchse 7 (s. Abb. 2) zu prüfen. Die Büchse muß sich in der oberen Lage befinden.
Falls die Kamera richtig geladen ist, wird beim Drehen des Verschlusses der Film mit Hilfe des Mechanismus leicht geleitet.
Beim Drehen des Bildzählerlimbus / (s. Abb. 1) gegen den Uhrzeigersinn muß die Skalanull des Limbus gegenüber dem Zeiger des Bildzählers 4 eingestellt werden.
Das den Filmtyp bezeichnende Zeichen ist zum Anzeigerindex 3 zu führen laut den Daten des in die Kamera eingelegten Films.
Die Empfindlichkeit des eingelegten Films wird durch das Drehen des kleinen Limbus 2 der Rechenscheibe eingestellt (s. Abb. 2). Dazu so lange drehen, bis der Empfindlichkeitsstrich, der der Empfindlichkeit des eingelegten Films entspricht, sich nicht mit dem am Anzeiger 3 aufgetragenen Index deckt.
Das Laden der Fotokamera ist nicht in Eile vorzunehmen, allzu große Krattanwendung ist zu
vermeiden und die empfohlene Handhabungsreihenfolge ist genau einzuhalten. Ein solches ermöglicht es, in kürzester Frist die nötige Übung zu erlangen und demzufolge Fehlern auszuweichen. Beim Fehlladen, das gewöhnlich Perforierungs-risse zur Folge hat, ist das Filmende mit den zerrissenen Perforierungen abzuschneiden und der Ladungsvorgang in oben geschilderter Reihenfolge zu wiederholen.
6.ANZEIGER DER FILMTYPEN

 

— Tageslichtfarbfilm

— Kunstlichtfarbfilm
— Schwarz-Weißfilm
Die Filmempfindlichkeit wird auf der Drehtabelle der Belichtungssteuerung eingestellt.
7.OBJEKTIV


"Industar-61" ist ein lichtstarkes Objektiv mit vergüteter Optik und starrer (nicht abnehmbarer) Fassung. Die Objektivlinsen werden aus Spezial-lanthan-Qlassorten hergestellt, was gestattet, Abbildungen von besonderer Güte zu erhalten. Das Auflösungsvermögen dieses Objektivs ist l'/2mal grös-ser als dieses des Objektivs "Industar-26M".
An der Objektivfassung sind folgende Skalen angeordnet:
Entfernungsskala;
Blendenskala;
Schärfentiefenskala.
Die Entfernungsskala 12 (s. Abb. 1) dient zur Objektivschärfeneinstellung und zur Bestimmung des Schärfentiefenbereichs.
Die Zahl, die gegenüber dem Anzeigerstrich 15 steht, zeigt die Entfernung" in Metern vom Aufnah-' meobjekt zur Filmebene an. Die Einstellung der -Objektivschärfe, falls die Entfernung zum Aufnahmeobjekt bekannt ist, kann mittels Drehung des Mitnehmerrings 17 bis zur Deckung der . nötigen Zahl mit dem Anzeigerstrich vorgenommen werden.

Abb.12

Falls die Entfernung bis zum Aufnahmeobjekt nicht bekannt ist, ist die Einstellung des Objektivs mit Hilfe des Entfernungsmessers durchzuführen.
Die Blendenskala kann an jedem Teilstrich fixiert werden und dient zur Änderung des Lichtobjektivdurchmessers. Die Objektivabbiendung wird durch die Skalaumdrehung mittels Ring 13 bis zur Deckung des Zahlenstriches mit dem Anzeiger 15, durchgeführt.
Die Schärfentiefenskala 16 ist symmetrisch auf beiden Seiten des Zeigerstriches der Entfernungsskala angeordnet. Die Skala besteht aus zwei der Blendenskala des Objektivs entsprechenden Ziffernreihen (der Blendenöffnung 1: 4 entsprechen ziffernlose Striche).
Die Schärfentiefenskala ermöglicht es, die erforderliche Blenden- und Entfernungseinstellung zur Einstellebene so auszuwählen, daß die nötige Schärfentiefe während des Fotografierens erhalten wird.
Bei der Objektiveinstellung für Aufnahmen zeigt die Tiefenskala auf der Entfernungsskala die kürzeste und die längste Entfernung von der Kamera an, in deren Bereich die Bildschärfe für jede beim Aufnehmen gewählte Blendenstufe befriedigehd sein wird.
Zum Beispiel: beim Einstellen auf 4 m (Abb. 12) bei einer Blende 16 wird der Schärfenanfang 2 m von der Kamera, das Ende aber in der Unendlichkeit liegen.

8.BELICHTUNGSMESSER

Abb.13

Der Belichtungsmesser dient zur Bestimmung der Belichtungszeit und der Blende, welche für das Erhalten richtiger Expositionen beim Aufnehmen nötig sind.
Er besteht aus Fotoelement, Galvanometer und Rechenscheibe.
Das Fotoelement befindet sich hinter dem Begrenzungsgitter 6 (s. Abb. 1).
Das Fehlen eines Deckels zum Bedecken des sich nicht in Arbeitslage befindenden Fotoelements wirkt sich nicht auf die Genauigkeit und Zuverlässigkeit des Belichtungsmessers aus.
Die Rechenscheibe liegt auf dem oberen Deckel der Fotokamera (Abb. 13) und besteht aus zwei drehbaren Limben und einem Zeiger.
Auf dem Limbus / (s. Abb. 2) ist die Belichtungsskala von '/wo bis 8 s aufgetragen. Die schwarzen Ziffern bezeichnen Bruchteile der Sekunden, die roten Ziffern — ganze Sekunden.
Auf dem Limbus 2 ist die Blendenskala und Empfindlichkeitsskala des Films in TOCT-Einhei-ten aufgetragen.Den Empfindlichkeitswerten 22; 45; 90; 180 in POCT-Einheiten entsprechen die zifferlosen Striche,
Auf den Anzeiger 3 ist der Index eingestellt, dem gegenüber die Empfindlichkeit des in der Kamera geladenen Films steht.

Neben dem Limbus liegt die Öffnung für den Nachstellzeiger, in der zwei Zeiger sichtbar sind-
der Zeiger des Galvanometers 4 und der Nachstellzeiger 5.
Beim Fotografieren wird das Fenster des Fotoelements 6 (s. Abb. 1) auf das zu fotografierende Objekt eingestellt.
Der Nachstellzeiger 5 und der abgeneigte Zeiger des Galvanometers sollen durch Drehen des Limbus / (s. Abb. 13) zusammenfallen. Dabei bekommt die auf dem Limbus / aufgetragene Belichtungsskala eine bestimmte Lage bezüglich Blendenskala des Limbus 2 und jedem Teilstrich der Blende wird eine Belichtungszeit entsprechen, welche zwecks Erhalten der richtigen Exposition bei angegebenen Lichtbedingungen und angegebener Filmempfindlichkeit nötig ist.
Je nach dem Charakter der Aufnahme soll eine am besten passende Kombination der Blende und der Belichtungszeit ausgesucht werden.
Man soll nicht vergessen, daß der Belichtungsmesser auf mittlere Beleuchtung (Schärfe) der zu fotografierenden Objekte reagiert.
8.GEBRAUCH DES ENTFERNUNGSMESSERS

Die Schärfeneinstellung beim Fotografieren wird auf folgende Weise vorgenommen.
Indem man durch die Okularlinse der Bildsucher- und Entfernungsmesservorrichtung beobachtet, wird der Bildsucher mittels Drehung des Dioptrieeinstellungsringes // (s. Abb. 2) nach der Sehkraft des Beobachtenden fokussiert.
In der Mitte des durch den Bildsucher beobachteten Gesichtsfeldes wird ein kleiner Kreis zu sehen

Abb.14

sein, der vom Hintergrund durch seine Färbung absticht.
In diesem Kreis ist das zu beobachtende Objekt als ein Doppelbild zu sehen (Abb. 14). Durch Drehung des Objektivs mittels Mitnehmerring 17 (s. Abb. 1) haben sich beide Bilder zu decken. Auf solche Weise wird das Objektiv genau auf die ganze Entfernung zum ausgewählten Aufnahmeobjekt eingestellt. Es ist darauf zu achten, daß die Einstellung ungefähr im mittleren Drittel des Lichtfeides durchgeführt werde. Außerdem sind zur Einstellung Objekte mit scharf abgezeichneten Umrissen zu wählen.
Der Bildsucher der Fotokamera ist für ein Objektiv mit einer Brennweite von 5 cm berechnet. Bei Anwendung von Austauschobjektiven wird die Schärfeneinstellung mit Hilfe des Kameraentfernungsmessers gewährleistet und die Bildgrenzen mittels der in der Klemme 8 (s. Abb. 1) auf dem Kameraschild befestigten auswechselbaren Bildsucher gewählt.

9.EINSTELLUNG DER VERSCHLUBBELICHTUNGSZE1TEN
Die Verschlußbelichtungsskala ist auf dem Belichtungszeitlimbus 13 (s. Abb 2) eingraviert. Die Skalenziffern zeigen die Nenner der Belichtungszeitwerte, die der Verschluß in Sekundenbruchteilen von 1: 1/2 1/4 1/8 1/15 1/30 1/60 1/125 1/250 1/500 automatisch anzeigt. Die Einstellung des Knopfes auf den Buchstaben "B" gestattet es, langanhaltende Belichtungszeiten von Hand zu erhalten. In diesem Falle mittels Drücken auf den Verschlußauslöseknopf öffnet sich der Verschluß und bleibt in dieser Lage bis zum Freilassen des Knopfes.Die Belichtungszeiten kann man in der Kamera FED-4 nur bei aufgezogenem Verschluß einstellen. Bei Einstellung der erforderlichen Belichtungszeit kann der Belichtungszeitknopf nur im Bereich der Skalenstriche 30; "B"; 500; 250; 125; 60; 15; 8; 4; 2; 1 und umgekehrt gedreht werden.
Zwischen 30 und 1 darf man den Belichtungs-zeitknopf nicht umdrehen.
An den Belichtungsteilstrichen 1; 2; 4; 8; 15 und 60 wird der Belichtungszeitknopf etwas höher als an den übrigen Skalenteilstrichen gestellt.
Zwecks Einstellung der nötigen Belichtungszeit ist der Belichtungszeitknopf zu heben und so lange zu drehen, bis sich der erforderliche Skalenstrich mit dem Zeiger deckt, und dann ist er in seine Ausgangsstellung zurückzuführen.
10.SELBSTAUSLÖSER
Beim Fotografieren mit Hilfe des Selbstauslösers wird die Kamera auf das Stativ gestellt, die Schärfeneinstellung vorgenommen, der Verschluß und Selbstauslöser aufgezogen.
Um den Selbstauslöser aufzuziehen, ist sein Hebel 11 (s. Abb. 1) gegen den Uhrzeigersinn und zwar von unten nach oben zu drücken. Danach hat man im passenden Augenblick auf den Auslöseknopf des Selbstauslösers 10 zu drücken und den schon vorher bestimmten Platz einzunehmen. Das Verschlußauslösen erfolgt nach 9—15 s nach Einschalten des Selbstauslösers.
Der Verschlußaufzug ist sowohl bei entspanntem als auch aufgezogenem Selbstauslöser möglieh. Es ist nicht ratsam, ohne daß es notwendig wäre, den Selbstauslöser aufgezogen zu lassen, da sich seine Feder dadurch verdirbt.
11.VERSCHLUßBLITZKUPPLUNG
Bei ungünstigen Aufnahmebedingungen kann es erforderlich werden, sich starker Lichtquellen und zwar Blitzlampen zu bedienen. Zu diesem Zweck ist der Kameraverschluß mit einer Blitzkupplung versehen, die für die Anwendung vor. Röhren-blitzern berechnet ist. Die Blitzlampe wird an die Steckerbüchse 5 (s. Abb. 1) angeschlossen.
Das Fotografieren mit Blitzlichtlampen ist nur bei einer Belichtungszeit von Vm s möglich.
12.FOTOGRAFIEREN
Um Fehlaufnahmen zu vermeiden, wird folgende Reihenfolge während der Arbeit empfohlen:
man öffnet das Futteral und nimmt die Objektivschutzklappe ab. Wenn nötig, das Lichtfilter einschrauben und die Blende aufsetzen. Bei Aufnahmen mit der Blitzlampe ist diese an die Kamera anzuschließen. Durch das Okular. der Bildsucherund Entfernungsmesservorrichtung beobachtend, ist der nötige Platz für die Aufnahme bei gewünschter Raumverteilung der Objekte im Bild zu wählen.
Dann ist das Objekt auf dem seinem Sujet nach wichtigsten Teil des Bildes auf Schärfe einzustellen.
Je nach der nötigen Schärfentiefe, ist auf der Schärfen- und Fernskala des Objektivs die nötige Blendenskala zu suchen und durch Drehen des Ringes 13 (s. Abb. 1) einzustellen.
Das Fenster des Belichtungsmessers 6 (s. Abb. 1) ist auf das zu fotografierende Objekt einzustellen und der Nachstellzeiger mit dem Indikatorzeiger zur Deckung zu bringen. Auf dem Limbus / (s. Abb. 2) kann man sehen, welche Belichtungs-zeit der von Ihnen gewählten entspricht. Mittels Hebel ist der Kameraverschluß aufzuziehen und die nötige Verschlußbelichtungszeit durch den Knopf 6 (s. Abb. 2) einzustellen.
Im Falle eines Auslösens des Selbstauslösers ist dieser aufs neue zu spannen. Die Kamera ist auf das zu fotografierende Objekt einzustellen, dann ist der geeignete Augenblick zu wählen und nachher auf den Verschlußauslöser oder Selbstauslöserknopf ruhig und ohne Ruck zu drücken.
Man muß sich merken, daß zum Erhalten guter Aufnahmen die Kamera im Augenblick des Ver-schlußauslösens unbedingt standfest sein muß und daß die Belichtung richtig gewählt sein soll. Bei Einstellung der Belichtungszeit wird der Belichtungsmesser, der in der Fotokamera FED-4 eingebaut ist, sehr helfen.

13.ENTLADEN DER KAMERA

Um die Kamera umzuladen, muß der Film in die Kassette umgespult werden.
Für die Filmumspulung ist der Verschlußmechanismus auszuschalten, wozu der Einstellungshebel ein bischen zurückgestellt werden muß; mit dem

Abb.15

Daumen ist auf den geriffelten Büchsenrand des Schalters 7 (s. Abb. 2) nach unten zu drücken und die Büchse in Richtung zum Buchstaben "B" ("Return" — "Rückgabe") zu drehen. Dabei soll die Schalterbüchse ablaufen.
Während der Filmumspulung hat das Objektiv mit einem Deckel geschlossen zu sein. Die Kamera in die linke Hand nehmen, wie es auf Abb. 15 gezeigt wird, und mit dem Daumen der rechten Hand den Filmrückspulknopf in Richtung des Zeigers solange drehen, bis die Beendigung der Umspulung sich durch die Anstrengung bemerkbar macht, die für das Herausreißen des Filmes aus der Aufwickelspule aufzubringen ist.
Die Büchse des Mechanismus-Schalters ist in die Ausgangsstellung in Zeigerrichtung zum Buchstaben "C" ("Photography" — "Aufnahme") bis zum Anschlag (die Büchse soll dabei die obere Lage einnehmen) zurückzudrehen. Daraufhin den Verschluß aufziehen und den Auslöseknopf andrücken. Danach kann die Kamera aufs neue geladen werden. Das Entladen der Kassette kann in voller Dunkelheit oder bei Licht, das die Filmempfindlichkeit zuläßt, vorgenommen werden.
Es ist unzulässig, das Entladen der Kassette durch Ausziehen des Films aus der geschlossenen Kassette durchzuführen, weil dabei auf der Film Oberfläche grobe Kratzer entstehen können.

14.ALLGEMEINE VORSCHRIFTEN ZUR HANDHABUNG DER KAMERA
Der richtige Gebrauch der Fotokamera setzt die Einhaltung der obenangegebenen Vorschriften voraus. Darüber hinaus ist die Verschmutzung und mechanische Beschädigung während des Fotografierens, beim Transport und Aufbewahren zu verhüten.
Ohne an die Entfernungsmesserschutzklappe zu greifen oder diese bzw. den Steuerungsknopf zu ziehen, ist die Kamera aus dem Futteral zu nehmen; dabei ist der untere Teil der Objektivfassung zu halten und keine übermäßige Kraft anzuwenden.
Ebenso ist es zu vermeiden, die Nummerfenster der Bildsucher- und Entfernungsmesservorrichtung mit den Fingern zu berühren. Besonders sorgfältig sind die Kameralinsen vor Verunreinigung und Verstauben zu schützen. Man soll sich merken, daß jedwede Optikreinigung unter häuslichen Verhältnissen auf den hinsenoberflächen Kratzer verursachen kann.an der Entfermingsskala zu stellen. Solch eine Einstellung erleichtert das Einschrauben und, was die Hauptsache ist, verhütet eine etwaige Verstellung des Entfernungsmessers. Das Objektiv soll sich ganz frei in der Kamera einschrauben lassen. Ein wenig Mühe ist nur beim endgültigen Festziehen des Gewindes anzuwenden, um das Selbstausschrauben des Objektivs bei Einstellung der Bildschärfe zu vermeiden.
Die Kamera darf nicht jähen Temperaturänderungen ausgesetzt werden. Bei starkem Frost hat man sie unter dem Mantel zu halten und nur beim Fotografieren herauszunehmen. Beim Eintritt mit der kalten Kamera aus dem Freien in einen warmen Raum ist sie solange im geschlossenen Futteral zu halten, bis sie die Zimmertemperatur annimmt.Es ist unzulässig, daß ein Amateur die Kamera selbst auseinandernimmt. Ein ungeschultes Auseinandernehmen, ohne spezielles Werkzeug und Vorrichtungen, führt gewöhnlich eine Beschädigung der Kamera herbei.
Große Bedeutung für die Erhaltung der Unr versehrheit der optischen Einzelteile der Kamera hat deren fachgemäße Säuberung von Schmutz und angesammeltem Staub.

15.GEWÄHRLEISTUNG
Der Aufbau der Fotokamera und die Qualität ihrer Fertigung gewährleisten einen langjährigen normalen Einsatz. Vom Kunden während der Gewährleistungsfrist bemerkte Defekte werden vom Herstellerwerk kostenlos beseitigt.
Ansprüche an das Werk für Kameras, die schon auseinandergenommen sind, werden nicht angenommen.
Die Kamera ist ans Herstellerwerk komplett zu schicken. Im Gerätschein der Fotokamera ist angeführt, was zur kompletten Lieferung gehört.

  

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